#Harterkämpft - Sozialstaat schützen

Shownotes

Am Freitag, den 24. Juli startete die Kampagne des DGB Baden-Württemberg #HARTVERDIENT - Sozialstaat schützen. Der Arbeitsweltpodcast war Vorort und hat die Stimmen aller acht Gewerkschaften und des DGB aufgenommen. Eine Sendung mit Kai Burmeister, Landesvorsitzender des DGB Baden-Württemberg. Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg. Maike Schollenberger, Landesbezirksleiterin ver.di Baden-Württemberg. Christian Trompeter, Landesbezirkssekretär NGG Südwest. Yannick Schulze, stellvertretender Landesbezirksleiter IGBCE Baden-Württemberg. Farina Semler, stellvertretende Landesvorsitzende GEW Baden-Württemberg. Fabian Engelbrecht, Landesjugendleitung der EVG Baden-Württemberg. Neslihan Bayram, stellvertretende Landesvorsitzende GdP Baden-Württemberg.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Arbeitswelt-Podcast Sommeredition.

00:00:05: Leider ist es ja ein Sommer, wie wir alle wissen in dem in der Arbeitswelt so einiges passiert wo also nicht eine Sommepause geboten ist sondern einiges an Aktionen ansteht.

00:00:18: Deswegen heute auch kein Trivia weil wir viel zu besprechen haben.

00:00:21: Wir gehen direkt rein Denn am Freitag ist die Kampagne Hartverdienst Sozialstadt schützen gestartet und zwar mit verschiedenen Bestandteilen.

00:00:33: Und eine davon war jetzt eben eine Aktion auf dem Schlossplatz.

00:00:37: wo?

00:00:38: Das möchte ich mal hervorheben, alle acht Gewerkschaften vor Ort waren.

00:00:42: das kommt nicht häufig vor weil natürlich unterschiedlichste Branchen bei DGB vertreten sind.

00:00:48: das reicht also von der Gewerksamkeit Polizei über die Metallindustrie, über Kindergärten bis hin zu den Eisenbahnern.

00:00:58: Da hat man also selten die Gelegenheit das alle zusammen auf die Straße gehen.

00:01:04: Das heißt umgekehrt natürlich dass das was jetzt ansteht ziemlich zentral ist für die Gewerkschaft und entsprechend werden da auch alle Kräfte gebündelt.

00:01:13: Was steht an?

00:01:14: Was ist?

00:01:15: Hat verdient?

00:01:16: Naja eben der Sozialstaat der jetzt unter Angriff steht Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften, Statten unter dem Motto hat verdient deine Arbeit, deine Gesundheit, deine Rente, eben Aktion zum Schutz des Sozialstaats und der Beschäftigten.

00:01:30: Gemeinsam setzen DGB und die Gewerksamkeiten ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sicher Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmern im Rechten.

00:01:40: Jetzt stattten Gewerenschaften und DGB in den Betrieben unter der Öffentlichkeit mit einer Aufklärungskampagne über die geplanten Angriffe der Bundesregierung auf soziale Rechte der Beschäftigten informiert.

00:01:49: Unter dem Motto hat verdient Sozialstaatsschützen beginnt eine Postgartenaktion, die die Politik zu sozialen Korrekturen auffordert.

00:01:56: Konkret richten die Gewerkschaften ihre Forderungen an die bandwürttembergische Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD also den Regierungspartalen.

00:02:04: Höhepunkt der Sozialstaataktionen wird als ein bundesweiter Aktionstag sein, der am sechstenzwanzigsten September stattfindet.

00:02:09: in Bandwürttenberg werden in Stuttgart und Freiburg Kundgebung unter diesem Thema verdient deine Arbeit, deine Gesundheit, deine Rente stattfinden.

00:02:17: das ist erst mal die Antwort des Gewerkschaftsgrund auf, ich glaube das kann man schon sagen.

00:02:23: Die größten Angriffe auf den Sozialstaat der letzten Jahrzehnte und die einzelnen Stimmen wie auch in der Presseerklärung vertreten sind werde ich jetzt gar nicht vorlesen weil wir werden verschiedenste Stimmen da von Kai Burmeister Barbara Resch, Michael Schollenberg Christian Trompeter von der NGG Janik Schulze.

00:02:46: Von der IGBC E. Farina Sembler die stellvertretende Landesvorsitzender der GEW Fabian Engelbrecht das ist der Landeshugendleitung der EVG und Inselian Bayram Die stellvertreter der Landesvoraussitzenden der GDP.

00:02:59: Bayern wird weg.

00:02:59: all diese Kolleginnen und Kollegen werden wir in der nächsten halben Stunde hören aufgenommen auf dem Schlossplatz.

00:03:06: ich habe mir Mühe gegeben im Nachhinein das ganze nochmal tun technisch aufzubereiten, sodass man die Kolleginnen und Kollegen gut versteht.

00:03:16: Und die Lücken aus den einzelnen Wesen rauszunehmen.

00:03:20: Ich hoffe damit, die Bandbreite zu zeigen, die von uns Gewerkschaften vertreten wird aber auch die Geschlossenheit mit der alle Gewerksamkeiten nun dafür eintreten dass dieser Angriff so wie er hier gefahren wird nicht erfolgreich ist.

00:03:40: In diesem Sinne gehen wir jetzt ins Intro und direkt danach starten wir mit Kai Burmeister dem Landesvorsitzenden des DGB Baden-Württemberg.

00:03:49: Da fehlen die ersten zehn Sekunden, das bitte ich zu entschuldigen.

00:03:52: alle anderen Redner sind vollständig!

00:03:55: Und in diesem Sinne viel Spaß beim Anhören um ein bisschen etwas darüber zu hören was in den nächsten Wochen und Monaten ansteht Sowohl vom politischer Seite als auch der gewerkschaftlichen Gegenwehr.

00:04:10: Glück auf!

00:04:15: Arbeitswert Podcast, ein Podcast der DigiBeering und Stuttgart.

00:04:18: Redaktion und Schnitt.

00:04:19: Peter Schad Die Regierung massiven Angriff auf die Beschäftigten.

00:04:30: Was soll passieren?

00:04:32: Das Rentenniveau wird sinken.

00:04:35: Die Menschen sollen später an Rente gehen Es soll längere sachtgrundlose Befristungen geben.

00:04:43: All das werden wir Gewerkschaft nicht hinnehmen.

00:04:46: Und deswegen ist hier heute der DGB und alle acht Gewerksamkeiten, und wir sagen unser Sozialstaat ist nicht geschenkt.

00:04:55: Er hat verdient!

00:04:57: Wir werden alles dafür tun damit die Beschäftigten nicht alleine sind.

00:05:02: Wir werden die sozialen Rekte verteidigen liebe Kolleginnen und Kollegen.

00:05:10: Statt Beschäftigte als krank, faul uns zu teuer beschimpfen, sagen wir an Macht euren Job, macht keine Abwanderung und hört auf Standorte zu schließen in Richtung Politik.

00:05:29: Ich kann es nicht mehr hören!

00:05:31: Diese ewige Litanei der Bundeskanzler sagt das immer ihr seid zu krank.

00:05:36: was soll denn sowas?

00:05:37: Das lassen wir uns nicht gefallen an die Politik.

00:05:41: auch ihr müsst euren job machen und hört Euch unheimlich dankbar aus allen acht Gewerkschaften, dass ihr heute da seid.

00:05:54: Eure Kämpfe sind unterschiedlich und ich freue mich, dass gleich verschiedene Kolleginnen und Kollegen reden werden!

00:06:01: Wir werden nachher hier gleich ein soziales Netz spannen.

00:06:05: Warum wollen wir das tun?

00:06:07: Um zu symbolisieren wie wichtig uns der Sozialstadt ist.

00:06:10: Heute ist allein Auftakt.

00:06:12: Wir werden die Politik stellen.

00:06:18: in Baden-Württemberg massenhaft auf die Straße gehen.

00:06:22: In Freiburg, aber wir werden hier auch den Schlossplatz vollmachen und sagen unser Sozialstaat ist hart verdient!

00:06:30: Wir sind bereit hinzuschützen.

00:06:32: das hier ist heute ein Auftakt.

00:06:34: der macht aber auch schon Spaß und so machen wir weiter.

00:06:42: Und wie angekündigt sind aus allen acht Mitgliedsgewerkschaften entsprechende Stimmen da um Stimmung zu machen?

00:06:49: Als nächstes Barbara Resch von der IG Metall.

00:06:51: Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgart, liebe Kolleginnen und Kollegen!

00:07:03: Ich bin sauer.

00:07:05: Ich bin stinksauer.

00:07:09: Die Industrie vor allem die Metall- und Elektroindustrie dieser Automobilstandort in Baden-Württemberg ist in einem grandiosen Umbruch ein hartem Umbrug wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

00:07:25: Wir brauchen Reformen in diesem Land.

00:07:27: Aber, Kolleginnen und Kollegen, was jetzt auf dem Tisch liegt, passt nicht zu der Problemlage in der Metall- und Elektronustrin.

00:07:35: Ich will vier Punkte herausstellen die mich besonders ärgern.

00:07:39: Erstens.

00:07:40: Altersteilzeit.

00:07:42: Altersteilzeit soll das Blockmodell verschwinden?

00:07:47: Damit verschwindet Altersteil Zeit!

00:07:50: Allein im VW-Konzern sind da von neunundzwanzigtausend Beschäftigten bei ZF in Baden-Württemberg fünftausende Kolleginnen und Kollegen betroffen, die jetzt sozialverträglich rausgehen könnten.

00:08:03: Und die uns helfen könnten diesen krassen Strukturwandel sozial verträglich zu gestalten.

00:08:11: für besonders langjährig Versicherte.

00:08:13: Ja, Kolleginnen und Kollegen nach forty-fünf Jahren Arbeit muss Schluss sein!

00:08:17: Es sind in der Regie die Kolleginnen und Kolegen, die den Dreischicht am Band bei Enzindelfingen beim Mercedes schaffen – ich finde es unlauter jetzt diesen Kolleginnen zu sagen, ihr müsst länger schaffen.

00:08:34: Der dritte Punkt – und da verstehe ich nicht was das helfen soll wenn man über Wachstum spricht, über Strukturwandel oder über Strukturbüche ist das Thema Krankschreibung.

00:08:47: Ja, Kollegen und Kollegen wir haben mal Probleme in den Fabriken!

00:08:49: Wir haben hohe Krankenstände.

00:08:51: aber wird der Krankenstand geringer wenn die Leute sich am ersten Tag krank melden müssen?

00:08:56: Da sage ich nein da wird das Problem noch größer.

00:08:59: Die Arztpraxen sind voll Und vielleicht führt es dann dazu dass sie Leute noch länger nicht am Band erscheinen oder im Büro.

00:09:06: auch das ist ein Vorschlag wo ich sag der passt net zur Problemlösung Und alle Punkte sind ja so, die führen ja zur Unsicherheit bei den Beschäftigten und eigentlich bräuchten wir ganz viel Sicherheit im Wandel.

00:09:20: Der vierte Punkt ist das Thema Befristungen.

00:09:23: in der Reformagenda steht mit dabei unter der Überschrift für Arbeit und Aufschwung dass Kolleginnen und Kollegen künftig für achtervierzig Monate befristet werden können.

00:09:33: auch da verstehe ich den Hintergrund nicht und ich sage klar und deutlich nein zu längeren Befristungen zu längerer Unsicherheit.

00:09:41: Ich finde es heute toll, dass wir als DGB-Familie zusammenstehen, das ihr heute da seid und ich freue mich riesig auf den sechsunzwanzigsten September.

00:09:51: Kolleginnen und Kollegen, dann machen wir diesen Schlossplatz rot weil noch wackelt die Schale!

00:09:56: Wir können die Dinge noch beeinflussen.

00:09:58: nur ich freue euch spätestens am sechsohnzwanziger September wiederzusehen.

00:10:02: Danke euch!

00:10:10: Ja, die Gewerkschaftsfamilien ist groß.

00:10:14: steht sie gemeinsam zusammen, als nächstes Michael Schullenbärler von Verdi.

00:10:22: Ja liebe Kolleginnen und Kollegen auch liebe Stuttgarterinnen und Stuttgärter bleiben Sie gerne stehen.

00:10:27: um was es hier geht betrifft sie euch alle ganz konkret.

00:10:31: wir sind heute hier weil es massive Angriffe auf unseren Sozialstaat gibt weil die Politik sich entschieden hat zukünftig noch mehr Unsicherheit wie das Barbara gerade eben schon zu erwähnt hatte, noch mehr Unsicherheit für uns als Bürgerinnen und Bürger aber auch als Beschäftigte in den Dienstleistungsberufen verbreiten möchte.

00:10:53: Wir sind als Gewerkschaft Verdi für die Kolleginnen und Kollegen an den Dienstleistungsberufen zuständig.

00:10:58: Bei uns organisieren sich Menschen aus den Krankenhäusern, aus den sozialen Diensten, aus der Pflege – und überall dort werden diese sogenannten Reformen zu massiven Verschlechterungen, der Arbeitsbedingung aber auch der Betreuungszeiten führen.

00:11:17: Wir sehen ganz klar dass mit diesen Reformen der Rotstift bei all uns angesetzt wird während dem die oberen Menschen in diesem Land davon nicht betroffen sein werden.

00:11:29: wenn wir uns anschauen Was da gerade in Baden-Württemberg an Familien, welche Familien da gerade ihr Vermögen anhäufen können ist das ziemlich tragisch.

00:11:38: Wir haben hier im Baden Württemberg die Familie Schwarz und die Familie Böhringer, die mittlerweile so viel besitzen wie die untere Hälfte in diesem Land – wie zweiundvierzig Millionen Menschen!

00:11:48: All diese starken Schultern sollten jetzt zur Kasse gebeten werden.

00:11:51: sie sollten jetzt endlich dazu auch gezwungen werden sich angemessen an der Finanzierung unseres Sozialstaats zu beteiligen.

00:11:59: Wenn wir das nicht tun Wenn wir das nicht tun, werden wir das alles ganz konkret.

00:12:08: Wir werden es spüren im Alter!

00:12:09: Wir werden sie spülen wenn wir krank sind und es werden unsere Kolleginnen und Kollegen täglich in ihrer Arbeit ganz sicher merken.

00:12:16: Wenn noch weniger Kolleginnen da sind, wenn die Patientinnen und auch die Patienten noch schlechter versorgt werden können.

00:12:22: deshalb gehen wir zusammen auf die Straße uns sagen, wir haben uns all das hart verdient.

00:12:27: Wir haben uns den Sozialstaat hart verdiendt und wir werden ihn nicht sang- und klanglos einfach aufgeben.

00:12:32: Vielen Dank Und als nächstes für die GEW Farina Semmler.

00:12:43: Ja, vielen Dank liebe Kolleginnen und Kollegen!

00:12:47: Wenn Leistungen wieder Unterhaltsvorschuss gekürzt werden trifft das die Kinder.

00:12:53: Wer am Sozialstaat kürzt, kürzst an den Chancen unserer Kinder der kürzte an der Zukunft unseres Landes.

00:13:00: in Baden-Württemberg ist jedes fünfte Kind von Armut bedroht.

00:13:04: Armut heißt Leben finanziellen Einschränkungen auch schlechtere Bildungschancen.

00:13:10: Gerade in Baden-Württemberg hängt der Bildungserfolg besonders stark von der Herkunft ab.

00:13:15: Weniger Teilhabe und weniger Zukunft!

00:13:18: Und zugleich wird genau dort gespart, wo Kinder Unterstützung brauchen – bei der Schulsozialarbeit, bei Schulbegleitungen, bei Ganztagsangeboten und bei der Inklusion.

00:13:30: Kommunen streichen Leistungen weil sie am Limit sind, weil ihnen das Geld fehlt.

00:13:36: Bildung ist kein Luxus.

00:13:38: Bildung ist eine Investition in unsere Zukunft.

00:13:44: Wer heute an Kitas, Schulen und Hochschulen spart, zahlt morgen den Preis – sozial-, wirtschaftlich- und demokratisch!

00:13:54: Ja, gute Bildung sind teuer und schlechte Bildungen sind so teuer, dass wir sie uns nicht leisten können.

00:14:04: Als GEW fordern wir Investitionen statt Kürzungen.

00:14:09: Gute Bildung braucht gut ausgestattete Einrichtungen ausreichend Fachkräfte und eine Infrastruktur, die auch den Herausforderungen des Klimawandels statthält.

00:14:20: Wir Beschäftigten im Bildungsbereich leisten jeden Tag weit mehr als unsere Pflicht weil uns die Kinder- und Jugendliche an den Herzen liegen.

00:14:30: Unser Engagement darf aber nicht länger als Sparprogramm gebraucht werden.

00:14:35: deshalb sage ich Hände weg vom Sozialstaat der Zukunft will muss in Menschen investieren Nicht bei Ihnen sparen.

00:14:44: Danke!

00:14:50: Und die Stimmen bleiben ähnlich motivierend, aber gehen gleichsam in die Branchen und in die Angestellten weiter.

00:14:56: Jetzt Janik Schulze für die IGB CE, bitte schön!

00:15:02: Ja liebe Kolleginnen, liebe Stuttgarterinnen und Stuttgärter, wenn ich am Morgen die Zeitung aufschlage und Tag für Tag wird Stellenabbau angekündigt dann muss man sich darauf fragen ist die Antwort darauf weniger Sicherheit für Beschäftigte oder mehr Sicherheit für?

00:15:19: Und wenn wir uns anschauen, was vorliegt an Reformen für den Sozialstaat.

00:15:25: Da möchte ich hier ein paar Punkte rausgreifen und wir sagen müssen da gibt es echt noch Nachbesserungsbedarf.

00:15:32: Als IGB CE haben wir unsere Betriebsräte und die Betriebesräte gefragt Was sie denn gerade am ehesten hilft bei der Frage von dem sozial gerechten Umbau der Industrie?

00:15:44: Und da ist ganz klar das Blockmodell der Alltagszeit wichtig Denn damit schafft man es, Würde gebrücken zu bauen für die Kolleginnen und Kollegen, die älter sind oder in Rente gehen wollen.

00:15:55: Und gleichzeitig schafft's man auch dadurch, jüngere Kolleginnen und Kolleginnen im Betrieb zu halten.

00:16:00: Das heißt wir brauchen auch weiterhin das Blockmodell der Alterszeit.

00:16:04: Alles andere wäre ungerecht und würde die Generationengerechtigkeit auf einen echten Schiefstand stellen.

00:16:15: Wenn ich in die Betriebe gehe und mit Kolleginnen spreche, Beiträge bezahlt und Leistung erbracht haben.

00:16:27: Und für die Kolleginnen und Kollegen sollte plötzlich die Möglichkeit abgeschafft werden, dass sie nach einer besonders langjährigen Beschäftigung in Rente gehen können.

00:16:35: Da muss man sagen da läuft kräftig was schief.

00:16:37: Denn unsere Kolleginnen und Kolleginnen dürfen nicht zur Sanierungsmasse der Sozialkampussen verkommen.

00:16:44: Unsere Kolleginnen und Kollegin haben ein Recht darauf wenn Sie lange gearbeitet haben auch früh in Rnte zu gehen früher als diejenigen die erst kurz gearbeitet die Rente für besonders lange versicherte.

00:16:57: Und als IGBC kümmern wir uns ja auch um die Pharmaindustrie hier im Land und Baden-Nuttenberg ist mit der größte Pharmastandort nicht nur in Deutschland, sondern in Europa.

00:17:07: In der Pandemie haben wir alle gemerkt wie wichtig eine gute und verlässliche Arzneimittelversorgung ist, wie wertvoll gute Medizintechnik ist und wie wir darauf angewiesen sind dass wir gut funktioniere Krankenhäuser haben.

00:17:20: und wenn jetzt soziale Sicherheit gegen die Wettbewerbsfähigkeit ausgespielt werden soll Wenn wir jetzt die Pharmaindustrie als Teil der Daseinsvorsorge beschränken wollen, dann merken wir das funktioniert nicht.

00:17:31: Stattdessen brauchen wir eine echte Versorgungssicherheit und das geht nur mit starken Standorten und guten Arbeitsplätzen.

00:17:39: Und ehrlicherweise bin ich ja auch etwas jünger und möchte deswegen vielleicht auch mal was aus Brille von jüngeren Beschäftigten sagen.

00:17:47: Wenn man sich anschaut für jüngere Beschäftigte sollen die Beiträge steigen sie sollen in Kettenbefristungen geschickt werden und sondern am Ende deswegen höhere Lasten tragen, dann merkt man da läuft was schief.

00:18:01: wenn wir sicherstellen wollen dass für jüngere Kolleginnen auch in Zukunft ein starker Sozialstaat da ist.

00:18:08: Das heißt auch das Vertrauen schwindet!

00:18:11: Und wo Vertrauen schwendet, da wächst Verunsicherung, da droht auch die gesellschaftliche Spaltung zunimmt.

00:18:19: Deswegen ist ganz klar Wir müssen sicherstellen, dass es einen starken Sozialstaats gibt denn nur dann schaffen wir, einer drohenden gesellschaftlichen Abwärtsspirale entgegenzutreten.

00:18:29: Dafür stehen wir als IGB CE.

00:18:30: Wir uns aktiv beteiligen und unsere Kolleginnen und Kollegen sind dabei am sechsten und zwanzigsten September deutschlandweit Druck auf den Straßen zu machen.

00:18:36: Vielen Dank!

00:18:42: Den Sozialstaat Aushungern nicht mit uns und mit Christian Trompeter von der NGG.

00:18:48: Bitte schön!

00:18:54: Ja, Kolleginnen und Kolleginnen liebe Stuttgarterinnen und Stuttgatter hier herzlich willkommen in der Innenstadt bei herrlichem Wetter.

00:19:01: Machen wir es kurz, bringen wir es auf den Punkt.

00:19:03: Das was die Bundesregierung dort als Reformpaket für Wachstum und Arbeitsplätze auf dem Tisch gelegt hat ist im Wahrheit ein Frontalangriff auf dem Sozialstaat und in Wahrheit einen Frontal-Angriff auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerrechte wie wir uns in den letzten Jahren fast hundert Jahre an den Abstandentag denken hart erkämpft haben.

00:19:24: Wenn wir da ins Detail gucken Vorredner haben bereits angesprochen wer hergeht und die Krankmeldung ab dem ersten Krankheitstag verlangt Der sagt im Grunde nichts anderes als es ein Generalverdacht für Millionen Beschäftigte, der sagt im Kern wir glauben euch nicht dass ihr krank seid.

00:19:41: Diejenigen die tagleglich zur Arbeit gehen werden damit unter einen Verdacht gestellt, der ist an dieser Stelle nicht richtig.

00:19:48: das ist eine Form der Respektlosigkeit.

00:19:51: Wer sachgrundlose Befristungen ausweiten will auf insgesamt vier Jahre, der schafft nicht mehr Sicherheit, er schafft mehr Unsicherheit mehr Flexibilität für die Arbeitgeber-Arbeitgeberinnen in dem Land, mehr Unsicherheit für Beschäftigte an der Stelle.

00:20:06: Junge Menschen können ihr Leben dann nicht mehr vernünftig planen keinen kleinen Kredit fürs Auto aufnehmen werden Probleme bekommen Mietvertrag zu unterschreiben.

00:20:14: das bremst insgesamt Wachstum aus.

00:20:17: Das ist das Gegenteil von dem was man erreichen möchte.

00:20:20: Befristungen dürfen kein Dauerzustand sein.

00:20:24: Wer den acht Stunden Tag infrage stellt greift einem der wichtigsten Fortschritte der Arbeiterbewegung an.

00:20:32: Vor über hundert Jahren haben Menschen sich dafür eingesetzt, haben dafür hart gekämpft, dass der Acht-Stunden-Tag zum Standard wird.

00:20:39: Gerade die Beschäftigung und Hergaststättengewerbe, die wir als NGG vertreten kennen über lange Arbeitszeiten, die kennen die Belastungen den ganzen Tag auf dem Bein zu sein.

00:20:51: Tatsächlich ist die Realität des Acht Stundentags eher die Ausnahme als die Regel.

00:20:56: Wenn der Gesetzgeber jetzt hergeht und sagt, wir machen die Regel hin zu einem zehn- zwölfstunden Tag was rechenerisch möglich war dann erweist man den Leuten ein Berndienst.

00:21:06: Dadurch steigt das Unfallrisiko, die Belastung steigt, die Beschäftigten die Kolleginnen und Kollegen werden über ihre Grenze hin belastet.

00:21:14: Das ist genau das Gegenteil von dem was die Branche braucht junge motivierte Menschen die Lust haben im Gastrobereich zu arbeiten.

00:21:22: Und wenn man den Arbeitgeberverband, dem die Hoca-Volks, der erfordert Gastfreundschaft von seinen Beschäftigten.

00:21:28: Wer Gastfreunenschaft an dieser Stelle will, der muss dafür sorgen dass die Menschen, die die Leistung täglich erbringen in den Cafés und Restaurants, in den Hotels Spaß an der Arbeit haben, dass sie sichere Arbeitsplätze haben, das sie faire Arbeitsbedingungen haben.

00:21:48: Auch die geplanten Änderungen bei der Rente Die Renteneform Abschaffung des Renteneintritts nach forty fünf Versicherungsjahren ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten gerade der älteren Beschäftigten oder der Beschäftigte, die in frühen Stadion mit siechzehn-sebzehn bereits ins Berufsleben einsteigen.

00:22:07: Wir sind der Meinung, dass diese Kolleginnen und Kollegen die Beschäftigkeiten, die so früh eingestiegen sind im Beruf nach vierzig Versicherungsjahren ihren Beitrag geleistet haben und dort einen Anspruch haben, wohlverdient in die Rente zu gehen.

00:22:20: Wer das an das Lebensalter knüpft, das ist ein Schlagengesicht für die Beschädigten.

00:22:24: Das ist kein Respekt!

00:22:26: Das ist das Gegenteil

00:22:27: davon.".

00:22:31: Da sagen wir ganz klar, unser Sozialstaat und unsere Arbeitnehmerrechte sind kein Luxus.

00:22:40: Das Fundament einer gerechten Gesellschaft.

00:22:44: Sie sorgen dafür für soziale Sicherheit, für Würde bei der Arbeit und für sozialen Frieden in der Gesellschaft.

00:22:51: Deshalb werden wir den Angriff entschlossen gegenstellen.

00:22:56: Wir kämpfen für sichere Arbeitsplätze, für gute Arbeitsbedingungen und für einen starken Sozialstaats.

00:23:01: Den haben wir hart verdient.

00:23:11: acht starke Mitgliedsgewerkschaften sind heute hier, wer mitgezählt hat drei fehlen noch Alex D. von der IGBAU.

00:23:19: Liebe Kolleginnen und Kollegen liebe Stuttgarterinnen und Stuttgärter.

00:23:26: wir Kollegen auf dem Bau viele von uns fangen mit sechzehn Jahren an zu arbeiten und ich weiß nicht wer sich das vorstellen kann wie das mit siebzig noch funktionieren soll.

00:23:44: Jedes Anheben des Rentenalters heißt für die Kollegen bei uns auf dem Bau schlicht und ergreifend eine Kürzung der Rente.

00:23:54: Wer die Kollegen mit siebzig noch fließen legen lässt, dachtecken lässt, Schächte ausheben lässt, Fenster an Hochhäusern putzen lässt – er hat nicht im Blick dass man das in diesem Alter auch gesundheitlich nicht mehr leisten kann!

00:24:15: Und demherr ist es auch für uns auf dem Bau schlicht und ergreifend die Rente nach forty-fünfzig Beitragsjahren unabdingbar, weil die Kollegen einfach genug gearbeitet haben wenn sie so lange gearbeitet sind.

00:24:33: Aber das Thema Arbeitszeit Flexibilisierung ist bei unserem Bau natürlich schwierig, denn wir arbeiten schon flexibel!

00:24:51: Im Sommer, gerade bei diesen Temperaturen was für andere herrliches Wetter ist sind bei uns Arbeitsbedingungen die einen derzeit neun bis zehn Stunden Tag schon schwierig machen.

00:25:06: Könnt ihr euch vorstellen wie die Kollegen das leisten sollen?

00:25:10: Das vielleicht auf zwölf dreizehn Stunden auszudehnen?

00:25:16: ich denke für viele ist das schon an Zeit nicht möglich und gesundheitlich wäre das ein Disaster, weil man so die Kollegen nur kaputt macht.

00:25:36: Auf die angedachte Krankschreibung ab dem ersten Tag ist für unsere Kollegen am Bau sehr schwierig!

00:25:45: Ich verliere das Vertrauensverhältnis zu meinem Hausarzt, weil ich zwei-dreihundert Kilometer entfernt von zu Hause oft nicht Die Möglichkeit haben, werde am ersten Arbeitstag ein Arzt aufzusuchen und ihn quasi um eine Krankschreibung zu bitten.

00:26:04: Dadurch behindere ich Genesungserfolge des Vertrauensverhältnisses zwischen Arbeit und Patient und mache den Kollegen auch dadurch schon unmöglich schnell wieder gesund zu werden.

00:26:25: Bei uns zielen vor allem auf die, die eh bei uns schon wenig verdienen.

00:26:32: Es trifft vor allem die unteren Lohnniveaus, die von diesen Sparmaßnahmen betroffen sind.

00:26:39: Wir haben vor allem auch der Baustelle unseren Sozialstaat hart verdient und wir wollen uns ihn nicht wegnehmen lassen.

00:26:52: Sozialstaat bereichern und uns die Leistungen kürzen.

00:26:56: Vielen Dank!

00:27:04: Und soziale Sicherheit geht auch nur mit allgemeiner Sicherheit für die Gewerkschaft der Polizei.

00:27:08: jetzt Nelly Bayram.

00:27:17: Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde des DGB ich bin von der Gewerksamkeit der Polizei und freue mich heute hier sein zu dürfen Auch wenn ich ehrlich sagen muss Ich bin ein bisschen aufgeregt.

00:27:28: Aber das dürfen wir sein Denn wenn es um unsere Zukunft geht, um unsere Altersversorgung und um den Respekt für unsere Lebensleistungen dann müssen wir den Mund aufmachen.

00:27:42: Und genau deshalb stehen wir heute hier.

00:27:44: Die Rentenkommission der Bundesregierung behauptet sie wolle unser Rentensystem zukunftssicher machen, zukunftsfest machen.

00:27:52: Klingen tut das gut?

00:27:53: Wir brauchen eine sichere Altersvorsorge Das ist klar.

00:27:58: Aber was jetzt auf dem Tisch liegt Es ist keine Reform mit Augenmaß, es ist eine Reform auf dem Rücken der Beschäftigten.

00:28:05: Und das werden wir als Gewerkschaft nicht zulassen!

00:28:14: Das Renteneintrittseiter soll automatisch steigen wenn die Lebenserwartung steigt.

00:28:18: Mal ehrlich Wer hat diesen Vorschlag eigentlich sich ausgedacht?

00:28:23: Jemand der nachts Streife fährt, jemand tagtäglich im Wechselschichtdienst arbeitet, jemand der jeden Tag Gewalt und Belastung erlebt?

00:28:33: Nein Denn der, der unseren Beruf kennt.

00:28:37: Der weiß ganz genau nicht jeder zusätzliche Lebensmonat ist auch ein gesunder Arbeitsmonat.

00:28:44: Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten nicht ins Schonraum.

00:28:46: Sie arbeiten nachts an Wochenenden An Feiertagen Und mit ständigem Personalmangel unter wachsendem Druck.

00:28:54: Wer da einfach sagt, da arbeitet man halt mal länger Da zeigt uns vor allem eins Erkennt die Realität nicht.

00:29:07: Dann sollen auch die Aufschlagsfahrer-Rente nach fortyfünf Jahren einfach abgeschafft werden.

00:29:13: Fortzehn Jahre, das sollte man sich mal auf der Zunge gehen lassen!

00:29:17: Fortzehntjahre Dienst?

00:29:19: Fortzeehntjahr Verantwortung?

00:29:21: Fortzig Jahre Einsatz und Belastung?

00:29:24: Wer nach so einem Arbeitsleben nicht ohne Abschläge in den Ruhestand darf, dem nimmt man nicht nur Geld, dem nehmt man die Anerkennung.

00:29:33: Und genau deshalb sagt die GDP Finger weg von der Abschlagsbein-Rente und forty fünf Beitragsjahre.

00:29:40: Diese ist nämlich hart verdient und nicht geschenkt, besonders kritisch sehen wir außerdem den Versuch rentenrechtliche Verschlechterungen einfach auf unsere Beamtinnen und Beamten zu übertragen.

00:29:56: Die Beamtenversorgung ist kein Experimentierfeld.

00:30:00: Sie ist durch unser Grundgesetz geschützt und daran darf nicht gerüttelt werden.

00:30:04: Und schließlich sollen die Menschen künftig stärker Privatkapital gedeckt vorsorgen.

00:30:10: Das kann natürlich sinnvoll sein!

00:30:12: Die Sicherheit unserer Altersversorgung darf nicht von den Schwankungen der Finanzmärkte abhängen.

00:30:17: Wer sein ganzes Berufsleben für die Sicherheit dieses Landes gearbeitet hat, hat im Alter etwas besseres verdient als Unsicherheit.

00:30:26: Liebe Kolleginnen und Kollegen liebe Stuttgarter wir sagen nicht einfach nur nein.

00:30:30: Wir haben eigene Vorschläge Denn wer verlangt dass Menschen länger arbeiten Der muss zuerst dafür sorgen, dass sie gesund arbeiten können.

00:30:39: Das bedeutet mehr Personal weniger Überlastung ein starkes Gesundheitsmanagement altersgerechte Arbeitsplätze und flexible Übergänge in den Ruhestand.

00:30:49: das ist verantwortungsvolle Politik.

00:30:58: Kolleginnen und Kollegen brauchen keine schönen Überschriften.

00:31:01: Sie brauchen Respekt.

00:31:03: Respekt für ihre Gesundheit Respekt und Respekt für Jahrzehnte im Dienst, für unsere Gesellschaft.

00:31:12: Wir Polizistinnen und Polizisten sind jeden Tag da wenn andere Hilfe brauchen!

00:31:16: Wir schützen uns die Demokratie, wir sorgen für Sicherheit und übernehmen Verantwortung.

00:31:21: Jetzt ist die Politik an der Reihe Verantwortung zu übernehmen.

00:31:25: Wir werden nicht schweigen, wir werden nicht zulassen dass die Lebensleistung unserer Kolleginnen und Kollegen Stück für Stück entwertet werden.

00:31:33: Nicht heute Nicht morgen und ganz bestimmt nicht mit uns.

00:31:38: Vielen Dank!

00:31:46: Unsere Motivation ist noch lange nicht am Ende, aber als finale Stimme aus den Mitgliedsgewerkschaften Fabian Engelbrecht für Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG Liebe Kolleginnen und Kollegen, gerade für uns als junge Menschen ist das Dahinraffen des Sozialstaates ein Schlag ins Gesicht.

00:32:12: dass wir länger arbeiten, um dann noch ein Witz von Rente überhaupt zu bekommen.

00:32:16: Weil schauen ob wir den überhaupt noch bekommen?

00:32:18: Nein jetzt geht man uns auch an die Gesundheit!

00:32:21: Statt die unersättlichen Reichen endlich an der Finanzierung der Gemeinschaft zu beteiligen, geben wir das Geld lieber an anderer Stelle.

00:32:31: Wir brauchen endlich Gelder für die Zukunft, sei es für die Infrastruktur, für das Gesundheitswesen und für alles.

00:32:38: Denn... Ich beispielsweise arbeite auf einem Stellwerk, das ist aus den Sechzigern-Siebzigerjahren.

00:32:44: Wir haben noch Asbest in den Wänden.

00:32:46: Ich kann das retten Problem wenn ich so weitermache sonst es von selber lösen indem ich einfach an der Asbestlunge irgendwann sterbe.

00:32:53: Ich habe eine Kollegin die fällt jetzt aus dem Job.

00:32:57: Paar Jahre jünger nur als ich.

00:32:59: Grund?

00:32:59: Psychische Probleme.

00:33:02: Psychische Probleme!

00:33:04: Der größte Krankheitsfall meiner Generation und auch der größte Teubesgrund in meiner Generation.

00:33:11: Was macht die Politik?

00:33:13: Wir sparen eine Psychotherapie!

00:33:16: Und schicken im Übrigen die Jungen, die keine Psychotherapien mehr bekommen zum Bund um an der Waffe ausgeblitzt zu werden.

00:33:23: Wer da kein Problem sieht?

00:33:30: Wer im Schichtdienst arbeitet und wir bei der Bahn das sind die meisten von uns.

00:33:34: Der Weiß-Schichtdiensten kostet Lebenszeit Im Durchschnitt acht Jahre weniger Lebenserwartung.

00:33:40: Was die Wissenschaft weiß, was wir wissen und was die Regierung weiß ist egal.

00:33:46: Dennoch will man irgendwie dass wir mehr arbeiten gleichzeitig aber immer kranker werden und weniger leben.

00:33:51: das ist irgendwie Paradox.

00:33:54: Und dann Fachkräftemangel werden sie wieder streien und heulen uns dann die Ohren folgen.

00:33:59: Sie finden wieder niemanden der Arbeiten will vielleicht weil irgendwann auch keiner mehr arbeiten kann.

00:34:05: Eigentlich ist jetzt Zustand der Eisenbahn.

00:34:07: heutzutage passt ein Sinnbild für Deutschland Seit Jahren kaputtgespart, alle überarbeitet.

00:34:13: Wir sind wilden Wettbewerbsfantasien unterworfen, allein gelassen und immer mehr in einer verzweifelten Gesellschaft.

00:34:21: Diese Angriffe auf dem Sozialstand sind kein Zufall.

00:34:24: Sie haben auch nichts damit zu tun dass die Bundesregierung einfach nichts besser weiß.

00:34:29: Die Bundesregierung will auf Kosten von uns die Profite einfach nur steigern, die die Reichen blieben.

00:34:41: Sie greifen unsere in harten Streiks und auseinandersetzungen erkämpften Lebensstandards an, generalstabsmäßig.

00:34:48: Liebe Kolleginnen und Kollegen!

00:34:50: Wir müssen uns dagegen wehren.

00:34:52: deswegen am sechsunzwanzigsten September hoffentlich treffen wir uns alle hier wieder in Stuttgart auf der Straße um für unsere Rechte zu kämpfen.

00:35:18: Danke!

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