Antifaschistische Wirtschaftspolitik?
Shownotes
Als Donald Trump erneut gewählt wurde, postete die Ökonomin Isabella Weber auf X (ehemals Twitter): "Can we now finally have a serious conversation about an anti-fascist economics?". Dieser Post ging viral. Während Weber erst im Oktober bei Suhrkamp ihr Buch zur antifaschistischen Wirtschaftspolitik vorlegt, sind bereits diverse Artikel zum Thema erschienen. Unter anderem auch der Gesprächsband "der verdrängte Kapitalismus" aus dem Hause Dietz. Anlass für diese Folge des Arbeitswelt-Podcast war das Interview von Sabine mit Antonella Muzzupappa, die ihre Kritik an der antifaschistischen Wirtschaftspolitik vorstellt.
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Arbeitswelt-Podcast.
00:00:03: Heute zu einem Thema, wo ich lange eine Gesprächspartnerin gesucht habe.
00:00:07: sehr froh bin das sich die heutige Gesprächspartnerin gefunden hat.
00:00:11: Die wird sich wie immer bei uns selber vorstellen Und wir fangen auch wie immer mit einem Trivia an Das heißt einer kleinen Schwenk aus der Gewerkschaftsgeschichte Der im besten Falle zusammen hängt mit dem Thema der heutigen Folge.
00:00:28: Und das Thema ist ja, dass habt ihr der Überschrift entnommen.
00:00:31: Antifaschistische Wirtschaftspolitik.
00:00:34: und da ist es natürlich einfach ein Zusammenhang zur Gewerkschaft herzustellen weil der DGD als er sich nach dem Krieg wieder gekündet hat natürlich den antifaschwistischen Konsens sich auf die Fahne geschrieben hatte, das überhaupt eines seiner Gründung weiß warum's ist.
00:00:55: Und eine der Konsequenzen, die man gezogen hatte aus dem Faschismus neben der Einheitsgewerkschaft – aber das haben wir an anderer Stelle schon oft thematisiert – ist auch wenn unter anderem Titel so etwas wie eine antifaschistische Wirtschaftspolitik.
00:01:11: An was denke ich da nun?
00:01:13: zum Beispiel an das, was bis heute noch in der IG Metallgrundsatzprogramm steht?
00:01:20: Nämlich der Verstaatlichung der deutschen Schlüsselindustrie.
00:01:25: Das wurde ganz explizit in der Gründungszeit des DGB damit begründet, dass die großen Monopole eine der Bedingungen für den Aufstieg Hitler waren.
00:01:37: Das wollte man verhindern und insofern hat sich die große Organisation der Arbeitnehmer in Deutschland also auf die Fahne geschrieben.
00:01:45: zu diesen Monopolen sollte es nie wieder kommen.
00:01:47: gerade die Stahlindustrie andere zentrale Industrien sollten in staatlicher Hand liegen.
00:01:54: So viel also als kleine Bon-Mort dazu, dass diese antifaschistische Wirtschaftspolitik in der Gewerkschaft eine lange Tradition hat.
00:02:05: Und mit diesem kleinen Hinweis auf die Gewerkeschaftsgeschichte schicke ich euch jetzt ins Intro und danach wird unser Gast wie immer selber vorstellen.
00:02:21: Und dann kann ich nur sagen, hallo Antonella!
00:02:32: Wer bist du eigentlich?
00:02:34: Hallo Peter, vielen Dank für die Einladung.
00:02:36: Ja, Antonellams Papa ist mein Name.
00:02:41: Ich bin in der Apel geboren – in Italien und Süditalien.
00:02:46: Ich habe dort Philosophie studiert und hab dann auch promoviert in Philosophien Und durfte ein Teil der Forschung für meine Wissertation in Berlin durchführen, weil ich zu Marks und seiner Kritik der politischen Ökonomie promoviert habe.
00:03:06: Und so durfte ich ... Ich hatte quasi einen Stipendium aus Italien und dürfte dann ab dem Jahr zwei Tausend Fünf ungefähr ein Teil einer Forschung durchführt und mein Plan war dann nach der Distrepation wieder zurückzugehen und dann bin ich so ein bisschen engeblieben.
00:03:28: Und so haben wir jetzt das Jahr zwanzigundzwanzig um Bin ... Ich lebe seit einem zwanzigerjahr in Berlin.
00:03:36: entscheidend dafür war, dass sich im Jahr zweitausund elf dann eine Stelle bei der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin bekommen habe bei der ich auch weiter an der Kritik der politischen Ökonomie von Marx arbeiten durfte, indem mich das politische Bildungsangebot dazu zum Beispiel Kapitalpose oder Marx-Herbstschule also quasi Bildungsveranstaltungen zu Marx vor allem Schwerpunkt eben im Kritik einer politischen Ekonomie.
00:04:07: Das dürfte ich bei der Stiftung machen und zwar bei der Stelle die Sabine Nuss quasi vor mir, in der hatte sie, hat es seit Jahrzehnten gewechselt in der Stiftung und so wurde ihre Stelle ausgeschrieben.
00:04:24: Ich als Sonorakraft schon tätig durfte mich bewerben und da dann die Stelle bekommen sage ich ja weil Sabine hat ja in ihrem Büchlein jetzt der verdrängte Kapitalismus Möglichkeiten und Grenzen antifaschistische Wirtschaftspolitik eben vier Interviews geführt unter anderem eins auch mit mir eben zur Möglichkeit und Grenzen der antibaschistische Wirtschaftspolitik.
00:04:50: Und so sozusagen unsere Geschichte fängt dann schon vor den Jahren, in dem ich bei Sabine Essonorakraft war und dann eben quasi ihre Stelle bekommen habe.
00:05:02: Was vielleicht aber für das Publikum, für das gewerkschaftliche Publikums auch interessant ist.
00:05:08: Aber aus dem Jahr von Januar, bis zum März, im Betriebsgrad der Düsseldorf-Stiftung war zum Teil halb freigestellt als städtetretende Betriebesratsvorsitzender und in den letzten Jahren auch sehr viel mit Kürzungen und Personalanbau zu tun hatte.
00:05:37: Es hat sich dann alles so besser entwickelt, sage ich mal nach der vorgezogenen Neuwahl und das Ergebnis der Parfellinien-Entrieb Wolf.
00:05:48: Aber es war schwierige Jagen!
00:05:51: Es waren aber auch interessante Jahre, wir haben auch einige Santeriefverträge irgendwie verhandelt unter anderem auch ein Tarifvertrag zur solidarischen Arbeitszeitreduzierung und quasi damit so mehr Kolleginnen da im Betrieb bleiben konnten, haben einige von uns ihre eigene Arbeitszeit reduziert, so ich auch.
00:06:14: Und bin jetzt deswegen ein bisschen in Teilzeit und ab.
00:06:18: zwar für den Betriebsgrad nicht noch mal kanivieren.
00:06:21: die intensive Zeit der letzten Jahren hat sozusagen jetzt gereicht und fordert ein bisschen eine Pause.
00:06:29: Studiere aber berufsbegleiten jetzt Arbeitsrecht, also machen ein Master in der Arbeitszeit und gebe auch Betriebsratsschulungen da im Rahmen so bei quasi als preiberufliche Mitarbeiterin.
00:06:42: Im Rahmen von Verdi, also sozusagen die Themen Kollektivers, Arbeitsrecht und Betriebesrat bleiben ziemlich präsent in meinem Leben, aber ich bin nicht mehr genau selbst in Betriebsfragen.
00:06:59: Genau, so viel vielleicht zu mir oder?
00:07:06: Wahnsinnig spannend.
00:07:07: natürlich hätte ich da jetzt ganz viele Anschlussfragen die glaube ich spannend wären für unsere Zuhörer aber überlassen uns mal dabei sonst kommen wir gar nicht zu unserem Hauptthema.
00:07:17: Du hast viele Verknüpfungspunkte mit der gewerkschaftlichen Arbeit hier angesprochen.
00:07:21: du bist selber Betriebesgeltin das wäre die Mitglied.
00:07:26: Auch die Rosa-Luxenburg Stiftung, als Dingtank arbeitet ja immer wieder mit dem DGB zusammen.
00:07:31: Es ist allein bei uns im Haus nicht mehr ganz aktuelle Ausstellung zum Dönerstreich.
00:07:38: Bei Bildert hat die RLS mitgesponsert davor zur Seenotrettung viele andere Punkte wo wir es zusammenarbeiten.
00:07:45: Also es ist fast ein Wunder dass wir uns jetzt zum ersten Mal selber sprechen weil auch da wie eine Nuss kenne ich natürlich schon seit mehreren Jahren hatten wir auch schon das Referenten beim BGB eingeladen.
00:07:54: Unser Meer freut mich heute, sich hier dazu haben in der Sendung.
00:08:00: Bleiben wir ganz eng an unserem Thema antifaschistische Wirtschaftspolitik weil das ist ja schon ein Riesenprummer den wir uns da heute vorgenommen haben behaupte ich.
00:08:10: Du hast schon angesprochen du warst im Sammelband von Sabine eine der Gesprächspartnerinnen.
00:08:16: so bin ich auch drauf gekommen endlich mal Kontakt mit dir aufzunehmen und zu sagen komm wir machen hier eine Sendung zusammen bevor wir da auf deinen konkreten Beitrag eingehen.
00:08:26: Vielleicht erst mal für die Leute, die gar nicht wissen was mit diesem Label gemeint ist?
00:08:31: Was ist antifaschistische Wirtschaftspolitik?
00:08:37: Genau das ist sein Begriff der zumindest jetzt ja neu in die Öffentlichkeit gekommen ist durch Eine mittlerweile ziemlich bekannte Ökonomin, würde ich sagen Isabella Weber.
00:08:57: Die hat zumessen mal im Jahr hierher zwanzig, ich glaube es war in November als Trump, als Präsident der USA gewählt wurde, hat sie was gepostet auf Twitter oder X weiß ich jetzt schon nicht mehr ob es damals schon nix war.
00:09:11: Hat sie geposted können wir jetzt endlich anfangen über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik zu legen?
00:09:18: Das heißt, ja unmittelbar nach der Wahl von Trump quasi ein Zusammenhang ein bisschen hergestellt zwischen der ökonomischen Lage in den USA was die Bevölkerung da in den letzten Jahren bis zum Jahr vierundzwanzig erlebt hatte und das Wahlverhalten.
00:09:41: Den Wahlverhalt mit der Bevölkerung selbst.
00:09:43: und das quasi gesagt Solange die Leute, den Leuten des finanziellen Schlecht geht oder sie erwarten dass es ihnen schlecht gehen kann.
00:09:54: Also Sie haben berühmte Abstiegsängste sozusagen dann wären sie Rechtswählen.
00:10:01: und tatsächlich war die Lage in den USA in dem Moment sowie auch in Europa so eine Schwierige.
00:10:08: Hier um zwanzig kam man sozusagen hatte man sich noch nicht erholt oder wirklich erhohlt von der Corona-Krise, die ja uns bis zwei zwanzig, dreiundzwanzig noch mitbegleitet hat.
00:10:20: Dann kam quasi parallel dazu auch noch der Krieg in der Ukraine und die ganze Preiseöhrung, diese ganzen Inflationen vor allem bei den Energiepreisen aber auch bei den Lebensmitteln.
00:10:31: Der Preis untersagt natürlich total viele Auswirkungen auf breite Talle der Bevölkerung gehabt sowohl in den USA als auch eben in Europa und zum größten Teil auch mehr in Deutschland, weil diese Saint-Rajoument Deutschland bezieht mehr oder weniger billiger Gas aus der Ukraine.
00:10:51: Und deswegen sozusagen kann sozusagen auf billiger Energie ihr Industriemodell füßen und dann auch sehr viel exportieren.
00:11:00: Das scheint so ein bisschen jetzt in Frage gestellt zu sein, das ist jetzt ziemlich in Frage gestätet und genau die Energiepreise stellen ja ein großes Problem dar.
00:11:12: Genau nun stellt Isabella Weber mehr oder weniger diese These auf.
00:11:17: Konsequenz dieser ökonomischen Missstellen sowie dieser Unsicherheit und Abstiegsängste, wie die Menschen jetzt im Verbindung mit all diesem Ereignisse haben, bringen sie oder lassen die Menschen ihnen nach rechts.
00:11:32: dritten was in der Bundesrepublik heißt dass Sie sehr viel AfD geben.
00:11:41: Was wir ja auch beobachten können.
00:11:44: und dann schlägt sich jetzt quasi ein Bündel am Massnahmen vor, die eine bessere Absicherung, eine besseren Wirtschaftspolitik also eine besserte Absicherung für Menschen darstellen sollen, die ihnen diese Unsicherheit und diese Abstiegengste nehmen sollen.
00:12:03: Damit sie eben nicht mehr für die AfD wählen sondern für andere Parteien.
00:12:11: Was jetzt genau die antifaschistische Wirtschaftspolitik ist das ist noch nicht konfiziert sozusagen es gibt noch kein Buch Da ist es auch so, Buchstabiert.
00:12:22: Dieser Bella Viva-Sitzer in einem Buch, das soll die März ja im Oktober, glaube ich, XXVI erscheinen.
00:12:29: Aber sie hat ja seit November XXIV also seit Sie diesen Post abgesetzt, hat mich heute schon auf sehr viele Intervüsse zu gegeben selbst Artikel geschrieben, sodass wir auf jeden Fall sozusagen... sagen können, welche Massnahmen sind es die sie vorschlägt?
00:12:54: Und da würde ich jetzt auch ein paar nennen und quasi die Menschen eher von der AfD wegbringen sollen hin zu anderen Parteien.
00:13:09: Wenn ich jetzt die Massnahmen anfange so ein bisschen zu erzählen dann wird man sofort sehen Das ist jetzt auch nichts Neues oder Nichts, was man nicht kennen würde.
00:13:21: Schon überhaupt nicht in gewerkschaften Kreisen das sind schon auch sehr viele eben Massnahmen die genau wie nicht neu sind Die berühmt sind die immer wieder als Vordellungen schon im Raum stehen.
00:13:41: und
00:13:42: Essens, sozusagen vielleicht einem der wichtigsten Sagen sind öffentliche Investitionen.
00:13:47: Also die antifaschistische Wirtschaftspolitik fordert dass der Staat viel mehr Geld investiert in zum Beispiel Daseinsvorsorgen Wohnraum, Nachverkehr Bildung Gesundheit.
00:14:01: deswegen auch sozusagen eine starke Kritik an die Schuldenbremse Der Wunsch, dass die Schuldenbremsen natürlich abgeschafft wird damit der Stadt da freier ist sozusagen Gelder in anderen angelegen also mehr Geld zur Verfügung zu haben und diese dann eben in einem besseren Sozialstaat so kann man das nennen.
00:14:23: Also quasi etwas im Gegentendenz zu dem was wir ja hören, der Sozialstaatsvoll nicht abgebaut werden.
00:14:31: es soll ausgebaut werden.
00:14:32: Preiskontrollen ist auch eine sehr berühmte Massnahmen.
00:14:36: Da hat sie sich Isabella Weber auch selbst dafür eingesetzt, genau in dem Moment als er Mittel war.
00:14:43: Nach Anfang des Krieges in der Utahine die Energiepreise so in die Höhe explodiert sind, dass sie sich für ein Energie- und Gaspreisdeckel sozusagen dafür ausgeströpfen und das auch mit Scholz dann damals zusammen an einer wirkliche Maßnahmen gearbeitet, aber Teil der antifaschistische Wirtschaftspolitik sind auch sozusagen die Forderungen nach Federnlöhne, nach einer höheren Mindestlohn-, nach allgemeinverbindlichen Tarifverträge und natürlich eine bestimmte auch Steuerpolitik, die auf Umverteilung zählt.
00:15:25: Also eben um Verteilung nicht von unten nach oben wie es jetzt stattfindet, sondern durch Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer eher eine Unverteilung die von oben nach unten geht.
00:15:43: Und zu guter Letzt auch etwas was die Gewerkschaften sehr gut kennen mehr demokratische Partizipation und auch in den Betrieben im Sinne von Wirtschaftsdemokratie.
00:15:57: die Leute, die Menschen, die beschäftigten sollen mehr Mitbestimmung darüber haben was sie produzieren.
00:16:06: Sie sollen vielmehr einbezogen werden auch in der Ausgestaltung des wirtschaftspolitischen Maßnahmen.
00:16:13: also man sieht es ist so bündel an Sachen Die man kennt so, dass man fast oder ich mich fast fragen würde.
00:16:26: Was soll jetzt daran antifaschistisch sein?
00:16:29: Also warum sehen wir diese Massnahmen die wir ja auch aus anderen Kontexten schon kennen Antifaschaistischsein oder Antifascistischwirken?
00:16:42: und das hat damit zu tun mit der These wie Isabella Weber stellt und von der ich schon am Anfang so besprochen habe.
00:16:50: also Menschen, die in finanzieller Schwiegeligkeit sind.
00:16:53: Menschen, wie entzickert sind, Menschen, der Grund haben zu denken, dass sie Zukunft eher Verschlechterungen mit sich bringt, wählen eher Rechts.
00:17:06: Das ist so ein bisschen die These und deswegen soll eine Wirtschaftspolitik, die dem was entgegen sozusagen stellt dann Sie von diesem Rechtstrend ab.
00:17:22: Lass uns da doch mal einsteigen.
00:17:24: Du hast jetzt ja erzählt, was die Problemen Diagnose ist wie auch was die Lösungsansätze sind.
00:17:31: bei den Lösungsantätzen hast du schon durchklingen lassen tust du dich schwer damit was da das spezifisch antifaschistische sein soll.
00:17:39: also macht es ja Sinn wie du das gerade selber schon angedeutet hast sich die Grunddiagnose noch einmal anzuschauen.
00:17:47: wählen rechts, weil ihr Wohlstand bedroht ist und was du davon hältst.
00:17:53: Es gibt ja diese Einschätzung nicht nur von Soziologen welche die Gesellschaft anschauen sondern Trump selber schätzt es ja genauso ein.
00:18:05: Hab das in der Einleitung zu einem Buch von Sabine selber ganz schön geschrieben mit diesem wirklich wahnsinnig eingängigen Satz den Trump nach seiner Wahl selber gesagt hat nämlich das Logan, der ihn zum Präsidenten gemacht hätte wäre Make X Cheap Again.
00:18:23: Also was klingt wie eine Perseflage auf Make America Crate Again meint er durchaus ernst dass nämlich seine Forderung die Lebensmittelpreise zu senken und so seiner Selbsteinschätzung Das Moment war was die Wählerinnen und Wähler am Ende von ihm überzeugt haben Das als Ausgangspunkt zu nehmen für die Frage.
00:18:49: Stimmt es dann nicht, wenn das Trumpseinschätzung selber ist?
00:18:53: Dass die Leute rechts wählen weil sie ihren Wohlstand bedroht sehen umgekehrt, weil Sie in Trump und Konsorten dann eine Lösung sehen dass ihr Wohlstand erhalten bleibt?
00:19:09: Ich glaube man machte sich so einfach.
00:19:11: ich sage so wie ich das denke.
00:19:13: ich glaube man das Wahlverhalten mit rational vernünftigen Entscheidungen der Menschen gleich setzt.
00:19:25: Und weil es sind, weil die Preise zu hoch sind, wählen sie eine Kraft wie sagt ich mache die Eier wieder willig.
00:19:33: Das ist schon auch ein bisschen und das wäre auch mein nächster Punkt gewesen.
00:19:39: Es gibt ja einige Studien so, die diesen Zusammenhang den Leuten geht's schlechter als sie wählen rechts zumindest unter Mauern sollen.
00:19:52: Und ich glaube, dass diese Studien eigentlich mehr als einen Moment Aufnahme nicht sein können.
00:19:58: Sie nehmen jetzt auf was machen die Leute jetzt?
00:20:01: und sie nehmen auf was sind die Massnahmen die sozusagen laufen?
00:20:04: Sie versuchen ein Zusammenhang daherzustellen.
00:20:08: aber auch die Autorinnen der Studie und Isabella Weber selbst wissen dass es nicht wirklich möglich ist, seine Kausalität herzustellen zwischen quasi dem Preis der Eier sei ich jetzt mal weil du das Beispiel gebracht hast und den Wahlverhalten.
00:20:27: Meiner Meinung nach sind die Gründe warum die Leute in einer bestimmten Partei wen oder eine andere viel viel viel fähiger und viel weniger reduzierbar fast auf ein Wendan.
00:20:46: Also wenn das um das passiert, dann machen die Leute das um dass.
00:20:49: ich glaube die Geschichte zeigt es auch ein bisschen.
00:20:54: Es gibt ja verschiedene Momente in der Geschichte, in denen es der Bevölkerung eigentlich so gut ging, in den die Bevölkerung verarmt war finanziellen Krisen usw.
00:21:04: Mal ist die Bevölkerungen eher nach rechts gegangen mal ist die Bevölkerung eher nach links gegangen bis zu unmöglich meiner Meinung nach, dies allein aus diesen direkten Interessen erleiden zu können.
00:21:23: Und ich glaube das hat ein bisschen... Also da sieht man denke ich ganz gut auch an der AfD und an Deutschland.
00:21:33: es gibt ja und es gab in den letzten Jahren wirklich sehr viele Versuche Aufklärung zu betreiben und zum Beispiel auch den Beschäftigten oder viele Leute, die von den unteren Schichten in Deutschland sozusagen die AfD macht überhaupt keine Politik für die kleineren Leuten.
00:21:51: Ihr Steuerkonzeptes sind alle Steuerkonzepte eher für die Reiche
00:21:55: usw.,
00:21:56: man hat versucht an diesen Interessen und an dieser Art Vernunft zu appellieren.
00:22:01: so richtig erfolgreich ist man da nicht gewesen.
00:22:06: Und wenn wir nach Italien oder Frankreich schauen, passieren... Oder können wir dort auch nindliche Phänomene beobachten.
00:22:13: In Italien ganz früh, weil in Italien hat man sich als Linker mit dieser Frage warum wählen die Leute dies und jenes schon in den neunziger Jahren auseinander gesetzt?
00:22:24: Sondern da ist es wirklich interessant!
00:22:27: Weil die frage lautete Ballon wählen, die beschäftigten die Legger Nord Und da drin war eine doppelte Frage, war eine Doppelte Überraschung sozusagen zu reden.
00:22:37: Weil nicht nur Artiläga Nord keine Politik für die kleinen Menschen und für die Beschäftigten gemacht, sondern sie haben sehr viel Hetze-und Hass gegenüber Menschen aus dem Süden verbreitet, die die Beschädigten im Norden darstellen weil die migraturische Flüsten vom Süden nach Nord.
00:22:57: Das heißt du hast deine doppelten, wenn du so wirst... unvernummt in diesem Wahlverhalten gehabt, dass Leute für eine Partei gewählt haben die ihre Interessen nicht vertritt und die sie quasi auch noch quasi drassistisch beleidigt.
00:23:15: Wenn ich noch ein Beispiel da geben darf weil vor zwei Tagen hat mich ein Kollege von mir nochmal daran erinnert an dieses Buch dieses Thema anwickeln ab und zwar genau mit seinen Eltern, die früher für die kommunistische Partei gewählt haben.
00:23:37: Und die jetzt irgendwann dann für den Vorgang National wählen.
00:23:43: und der spricht da mit seiner Mutter.
00:23:44: und es gibt diese Passage in der er sich fragt und sagt du hast doch abgetrieben?
00:23:51: In der Vergangenheit das ist ja so wichtig gewesen dass es diese Möglichkeit gab.
00:23:58: Und jetzt willst du für eine Partei, die das abschaffen wegen.
00:24:03: Da antwortet die Mutter ich will sie doch nicht deswegen.
00:24:07: Genau und das nur um plastisch zu machen wie komplex aus meiner Perspektive sozusagen das Waldverhalten ist und wie wenig es möglich ist, dass auf eine vernünftige Entscheidung zu reduzieren, die ausschließlich auf Interessen genau war basiert.
00:24:28: Vielleicht so viel und auch ein ganz kurzer Hinweis, dass jetzt auch einige Massnahmen die ich als Massnahmen der antipaschistische Wirtschaftspolitik aufgezählt haben.
00:24:39: das sind ja jetzt auch Massnahmen, die auch rechte Regierungen ausgreifen können und umsetzen können.
00:24:44: Das hat ja auch man zum Beispiel in Ungarn aufzumteigung gemacht mit den Preispontrollen
00:24:49: usw.,
00:24:50: weil das ja
00:24:50: auch
00:24:51: Maßnahmen sind von denen egal wer jetzt gerade an der Regierung ist.
00:24:56: Es gibt Momente, in denen es vielleicht zu weit geht.
00:25:02: In denen man auch sozusagen einsieht jetzt muss man für die Bevölkerung was machen.
00:25:08: Jetzt muss man der Bevölkerung auch etwas geben.
00:25:11: Meiner Meinung nach sind das auch immer Massnahmen der Befriedung sozusagen, die dann infrage kommen Genau, wenn man ja auch eventuell protesten oder solche Sachen vermeiden will.
00:25:29: Das ist jetzt auch wieder ein Argument das um zu sagen die Maßnahmen sind jetzt nicht an sich verschistisch oder antifaschistisch.
00:25:39: Sie haben bestimmte, sie können eine bestimmte Funktion haben und die kann vielfältig sein.
00:25:49: aber genau Ansonsten ist die Antwort auf deiner Frage.
00:25:52: Ich sehe, wir sind zusammen anzunicht.
00:25:54: tatsächlich und ich glaube das hier das Wichtigste ist, dass man jetzt sagt, das sind die Maßnahmen der antipaschistische Wirtschaftspolitik und hinterher merkt man, das war jetzt nicht womit wir die Leute in eine andere Richtung bekommen.
00:26:14: Ich versuche es mal zusammenzufassen zumindest den ersten Teil da nochmal zu betonen und klarzumachen, so unmittelbar ist der Zusammenhang überhaupt nicht zwischen einer aktionalen einem ökonomischen Betroffenheit der Leute.
00:26:35: Und dem Entschluss eine bestimmte Partei zu wählen.
00:26:38: Das finde ich auch sachlosig illustriert unter anderem mit die Ereborgs-Mamon, die ja in dem Buch noch mal sagt, deswegen bellt sie sich auf nichts sondern eben aus anderen Gründen.
00:26:50: Ich würde an der Stelle vielleicht ganz gerne diesen anderen Gründen ein wenig nachsteigen.
00:26:55: Weil ich bin ganz bei dir, wenn du argumentierst so unmittelbar ist der Zusammenschluss nicht.
00:27:02: dann ist natürlich die Frage welchen Mittelbahnzusammenschluss gibt es?
00:27:05: Was ist das verbindende Element?
00:27:07: und da scheint mehr Einpunkt ziemlich zentral zu sein nämlich Trump wie die Lega Nord.
00:27:16: Inzwischen halten sie das so ein Plenum, Nationalliga Nord gibt es ja auch nicht mehr.
00:27:20: Aber jetzt weiß ich jetzt drum... Also diese rechten Parteien machen ja einen Angebot vor allem erstmal an die Leute als Bürger ihrer Nation und Sie sprechen sie als Nationalisten mit Slogans Die Make America Great Again.
00:27:36: Ist nicht das erst mal vielmehr das Versprechen an die dass wenn diese Parteien gewählt werden, die nationalen Interessen wieder im Mittelpunkt stehen.
00:27:46: Ich halte das deswegen für wichtig – man mag jetzt sagen es ist eine Trialität – dass diese Partei vor allem an den Nationalismus appellieren und ich halte dies deswegen für richtig weil dann ist es auch nicht einfach nur mit den Eiern das billige Ei was sich die Leute versprechen sondern in erster Linie versetzen sie ihr Interesse, ihren Schaden gleich mit den Schaden der Nation.
00:28:15: Wer Trump wählt, der meint das alles was er an Problemen hat zum Beispiel dass die Lebensmittelpreise steigen eigentlich ein Problem der Nation sein.
00:28:27: umgekehrt wenn Amerika groß wird wieder dann habe auch ich hier meinen Platz.
00:28:33: also das erscheint mir in der Debatte ziemlich unterrepräsentiert zu sein.
00:28:38: und meine Aber da kannst du gleich widersprechen, das habe ich dir jetzt ein Stück weit in den Mund gelegt.
00:28:45: Ist doch ein bisschen das Bindeklid was man braucht um zu verstehen wie Leute auf die Idee kommen diese Parteien zu wählen?
00:28:57: Ja ich würde jetzt gerne widersprechen weil danach würde sich vielleicht ein interessanteres Gespräch für die Zuhörer und Zuhöhrerin.
00:29:07: Ich kann aber nicht widersprechend Weil klar ist dieses das nationale Interesse, die Identifikation der Menschen genau mit dem eigenen Land und der eigenen Nation in der Gesellschaft ist, in der wir leben ziemlich leicht sozusagen anzusprechen.
00:29:36: um Leben zu lassen.
00:29:37: Deswegen kann ich dir an der Stelle nicht widersprechen, ich glaube auch dass dieses Appell oder dieses Versprechen wenn wir an die Regierung gehen machen wir das Land wieder groß und dann geht es euch auch besser, dass das tatsächlich zentral ist.
00:29:59: Ich würde jetzt einen Schritt weiter gehen und vielleicht auch nicht fragen.
00:30:11: Meine Frage ist, dass wirklich ein Alleinstellungsmerkmal von rechten Partei dieses Appell an Nationen und Nationalismus diese Identifikation der Interessen der Nation mit den Interessen in der Bevölkerung.
00:30:28: Ist das wirklich ein Monopol der rechten Parteien?
00:30:30: oder sind die rechten Partei vielleicht diejenigen, die da konsequenter noch quasi durchführen als andere?
00:30:43: Wir hören ja, dass alle jeden Tag... Wie wichtig es ist, dass wir jetzt in Deutschland länger arbeiten, länger als acht Stunden am Tag.
00:30:52: Länger als zehn Stunden am tag für den Verlänger als bis siebenundsechzig und so weiter, damit Deutschland wieder wettbewerbensfähig wird.
00:31:03: Damit Deutschland sich wieder in der internationalen Konkurrenz sich behaupten kann.
00:31:11: Und das muss man einfach so sagen.
00:31:14: Das kommt nicht nur von März, das kommt genauso auch vom Klingwalt.
00:31:20: Ja auch sagt er es sich sozusagen sein Gefühl sei dass die Menschen in unserem Land auch bereit sind, Opfer zu bringen.
00:31:28: Das sind so ein bisschen Sätze, die gerade gesprochen werden bei denen ich tatsächlich ziemlich Gänsehaut bekomme weil dieses Nationale, dieses unseren Land, diese Wettbewerbsfähigkeit des Standortes muss siegen gegen die anderen.
00:31:51: Das ist das Message, was allgemein vermietet wird.
00:31:57: und dann würde ich jetzt fast eine Provokation sozusagen sagen, was erwartet man als Partei der Miete?
00:32:05: Dass die Leute dann tun wenn wir die ganze Zeit sozusagen den nationalistischen Diskurs auch leben lassen.
00:32:12: Dann wundern wir uns dass die Leute für Nationalisten partei wählen.
00:32:15: Das finde ich am Ende auch ein bisschen billig.
00:32:20: Jetzt hast du gesagt, das ist ein Stück weit eine Provokation.
00:32:23: Das würde ich auch sagen.
00:32:24: Ich möchte dir mal vorlesen was... Ich möchte erst einmal noch gar nicht sagen von wem das ist.
00:32:33: Ich möcht mir einfach nur vorlese und du sagst mal ob es für dich in die Richtung geht von dem was du gerade gesagt hast Es finden ja gerade oder.
00:32:44: der Herbst der Geformen ist angekündigt.
00:32:49: Dazu gibt es diese Stellungnahme.
00:32:52: Die Bundesregierung hat eine große Reformagenda angekündigt, niemand bestreitet dass das große Reformbedarf gibt nicht zuletzt vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Weltlage.
00:33:04: die Frage aber ist welche Formen unser Land wirklich wieder nach vorne bringen?
00:33:11: Wenn ich dich wichtig verstehe würdest du sagen der Fehler, sein eigenes Interesse mit denjenigen seiner Nation gleichzusetzen.
00:33:19: Das beginnt eben nicht bei irgendwelchen rechten Parteien.
00:33:22: Wir haben das nicht abonniert, sondern schon in so einem ja durchaus kritisch gemeinten Statement gegen den Herbst der Reformen ist ... Der Nationalismus nenn ich es jetzt mal inkroporgiert weil die Bezugnahme auf die Nation völlig bruchlos da ist.
00:33:42: Es wird gesagt Ja ja klar Wir stimmen ja überein, die Reformen braucht unser Land um nach vorne zu kommen.
00:33:48: Die Frage ist nur sind das die richtigen Reform?
00:33:52: Genau und ich ehrlich ganz ehrlich wenn du mich jetzt fragen würdest wer hat von wem stamm diesen Satz würde ich schwimmen und würden mir verschiedene aus verschiedenen Ecken kommenden Personen einfallen.
00:34:06: Man kann es nicht so leicht sagen aber genau das ist es dass auch vermeintliche kritische Stimmen, das Land vor allem sozusagen stellen.
00:34:26: und was wichtig ist.
00:34:32: ist diese Identifizierung, dass wir sozusagen das, genau das Mannnationen und Leute sozusagen hinein.
00:34:39: Und dann vor allem in der Wirtschaft also in diesem Wachstum was jetzt auch wieder ein Begriff ist, was im Verbindung mit den Reformen und mit der Agenda-Zweite auch in den Dreißig kann es fast nicht mehr hören wie schlimm es ist für Deutschland nicht weg, dass Wir nicht wachsen, dass unser Bibel nicht wechselt.
00:34:56: Das sind alles Wir.
00:35:02: Und am Ende sozusagen ist der Wirtschaftswachstum eigentlich, eigentlich.
00:35:06: Der Wirtschaftswachtstum der privaten Unternehmen die Warn- und Dienstleistungen produzieren in denen sich das BIP dann irgendwie darstellt.
00:35:16: und es gibt sozusagen welche, die quasi die Gewinne von diesem Wachstums einstecken.
00:35:25: und es gibts Welche, die für diesen Wachstrom arbeiten Und die sonst gar keine andere Art und Weise haben, wie sie an Geld kommen um sichere Lebensmittel usw.
00:35:35: zu kaufen?
00:35:36: Das wird alles in Einkauf sozusagen geworfen und es wird gesagt das ist unser Erwachsum sozusagen.
00:35:41: Und das im Grunde genommen wenn ich jetzt mit einem Slogan wagen müsste sozusagen der nächste also der Spreter ist zu sagen dass was der kapitalistische Erfolg der privaten Unternehmen in Deutschland ist unser allererfolg und dies der Erfolg der Nation.
00:35:58: Und so wird das zu alles quasi miteinander identifiziert.
00:36:03: und ich glaube, dass das dann eben eine Art und Weise ist oder ein Ansatz ist der eben nicht absolut nicht Monopol der rechten Parteien ist sondern auch der sogenannten Partei der Mitte.
00:36:19: Also ich würde da jetzt tatsächlich in Gewisserweite abgesehen von der Partei Die Linke, die bestimmte Diskursen so ein bisschen anders fährt.
00:36:26: Aber alle andere sehe ich nicht mal mit diesem Bezug auf den Wachstum und
00:36:32: auf die Nation.
00:36:34: Das Zitat was ich dir vorgelesen habe ist aus der Presseerklärung des deutschen Gewerkschaftsbrunges von heute.
00:36:40: also von daher kann man nochmal unterstreichen dass das was du als Problem Diaklose hast offensichtlich eine zielliche Provokation auch für die Gewerkschaft, weil sie das ganz offensichtlich zumindest in den Teilen anders sieht.
00:36:57: Insofern ist natürlich jetzt spannend wenn das eine Problemanalyse ist.
00:37:02: ich versuche es nochmal zusammenzufassen wie ich dich verstehe.
00:37:06: Dein Hinweis geht in die Richtung die ganz durchgesetzte Art und Weise wie sich Bürger zu diesem Land stellen und zwar nicht nur die, welche rechte Parteien wählen sondern ziemlich durchgesetzt wirklich bis hin zu auch erlinkten Positionen ist.
00:37:33: Dass sie sich zur Nation stellen als ihr Mittel, als ihre Gemeinschaft, das ist mein Zuhause, dass es meine Heimat.
00:37:42: entsprechend interpretieren Sie die Umutung, die Probleme, die Ihnen begegnen Schwierigkeiten als Probleme, die ihre Heimat hat.
00:37:54: Weil es ist ja Ihre Gemeinschaft und wenn's Ihnen nicht gut geht dann muss das wohl was damit zu tun haben dass es Ihrer Gemeinschacht nicht gutgeht.
00:38:02: Der Fehler dabei ist, das unterstellt eine Interessensgleichheit von sich und dieser schönen Gemeinschafternation indem man nämlich davon ausgeht eigentlich habe ich hier meinen Platz eigentlich hab ich hier mein Zuhause.
00:38:15: und jede Lohnkürzung ihr einem begegnet jede Tarifflucht, die das Unternehmen betreibt.
00:38:22: Auch jeder Jobabbau, der einem dann praktisch begegnet, kann nie und nimmer der Logik dieser Verhältnisse entspringen, in der ich als bei Marx heißt das Klein-V also was variables Kapital eingebaut bin, sondern das entspringt einer falschen Politik.
00:38:39: eigentlich müsste nur eine richtige Politik, eine Politik im Sinne der Gemeinschaft einen Politik im Sinn der Nation stattfinden Dann wären doch alle gut aufgehoben.
00:38:49: Das sorgt dann für eine Problemanalyse, wo man entsprechend darauf kommt, irgendwelche Leute kommen hier ihrer Pflicht nicht nach diese eigenliche Gemeinschaft richtig zu gestalten.
00:39:01: Da unterscheiden sich rechts und links natürlich.
00:39:04: bei Make America Great Again ist klar da liegt das Problem und der Schaden der Nation einmal daran dass die Europäer und Chinesen unrechtmäßig gegen die USA sich aufmanteln, aber auch im Inneren gibt es einen Feind.
00:39:20: Das weiß man ja illegale Migranten bei denen aufgeräumt gehört.
00:39:24: das linke feinbild sieht anders aus.
00:39:26: Aber so richtig verstanden auch da wird erst mal unterstellt Es gibt Die Gemeinschaft der Nation und gerade da wirst du deinen punkt setzen und sagen Da wäre doch mal zu prüfen inwiefern diese gemeinschaftlichkeit wirklich eine ist.
00:39:42: habe ich dich damit Zu deiner Zufriedenheit wiedergegeben oder bist du noch zu
00:39:46: gänzt?
00:39:47: Ja, absolut.
00:39:51: Und genau wenn man so will weil wir ja gestartet sind warum wählen Leute und so weiter sicherlich auch dieses Element?
00:40:03: die Politiker sind unfähig Sie schaffen es nicht.
00:40:07: Die machen ihren Job nicht richtig, sozusagen indem sie unser Kollektiv unserer Nationen nicht voranbringen und deswegen glaube ich das so banal wie es sich auch anhört aber jetzt auch für Parteien zu wählen die bisher oder denen funktionieren bis sehr noch nicht in so eine Verantwortung Position waren dass das auch eine Rolle spielt dass man sagt diese Alten die wir kennen sind eh diejenigen, die die falsche Politik sozusagen machen.
00:40:43: Und das heißt auch genau die Leute, die für die AfD wählen würden wahrscheinlich auch viel mehr den Unterschiede unterstreichen zwischen dem Parteien als dass wir jetzt gerade tun.
00:40:59: und zu gucken was haben sie leider auf?
00:41:03: Was seien Sie auch ein Stückchen weit mit diesem Bezug auf die Nation?
00:41:08: Und mit den verheerenden Folgen, die es dann auch jeden Tag hat für Ausgrenzung oder Ausschluss eben anderer Personen als nicht zu nationzugehörig erklärt werden.
00:41:26: Aber du hast mich perfekt wiedergegeben!
00:41:31: Dann folgt der Laws natürlich.
00:41:34: einiges meine ich an Konsequenzen für eine Gewerkschaftspolitik.
00:41:41: Was bleibt denn jetzt nach deiner Kritik, du hast ja schon zwei Kritiken genannt vielleicht mal so um dass sich nicht zu schnell zur letzten Frage kommen mit der Praxis?
00:41:53: Du hast jetzt einerseits ne Kritik daran formuliert was überhaupt die Problemdiagnose ist Und darüber haben wir noch nicht so viel geredet, vielleicht magst du mehr dazu sagen.
00:42:02: Du hast auch schon bei der Problem-Lösung eine Kritik geäußert.
00:42:07: Auch hier will ich dich kurz zusammenfassen.
00:42:10: Du hattest zu den verschiedenen Maßnahmen eigentlich zwei Dinge gesagt!
00:42:14: Du hast einerseits ziemlich am Anfang schon gesagt was soll an denen überhaupt antifaschistisch sein?
00:42:20: Die kennt man auch in ganz anderem Zusammenhängen.
00:42:22: Du warst auch schon darauf hingewiesen dass viele dieser Maßnahmen auch was mit einer Befriedung dieser Gesellschaft zu tun haben.
00:42:32: Also die Preiskontrollen werden dafür wahrscheinlich ein gutes Beispiel der Energie- und Gaspreise während des Beginns des Ukrainekrieges, wo ja wirklich völlig unklar war ohne diese Preisedeckelungen ob und inwiefern Leute wie ich überhaupt eine Möglichkeit haben ihre Energiepreise zu bezahlen.
00:42:57: Also auch das, höre ich ist in der Stück weit eine Kritik von dir.
00:43:02: Dennoch hast du noch mehr zu sagen oder sind das schon deine zentralen Punkte zur Kritik der Lösungsansätze dieser antifaschistischen Wirtschaftspolitik?
00:43:14: Ich hätte jetzt sozusagen versucht anhand der Investition und der staatlichen Investition ein bisschen aufzusagen was sich sonst auch an den konkreten Massnahmen zum Eckernamen, weil am Ende hört sich das ja auch ziemlich gut an.
00:43:34: Also wenn jemand kommt und sagt wo er soll bezahlbar sein, Staat soll in Gesundheit schon Straßen investieren und einen Deckel auf Preisen tun bei Lebensmitteln Energie oder sonst was?
00:43:47: Wenn das zu teuer wird da fragt man sich tatsächlich Was habe ich jetzt dazu meckern?
00:43:58: Das hört sich doch ziemlich gut an.
00:44:00: Wir haben schon über ein paar Punkte geredet, die versuche jetzt ein bisschen den Kreis zu schließen auch zwischen den Sachen, die wir schon angesprochen haben mit der Nation als Bezugspunkt von Parteien und Menschen und auch der antifaschistische Wirtschaftspolitik.
00:44:20: Ich versuch es so ein bisschen... in zwei Richtungen.
00:44:24: Erstens Investition, da ist es natürlich ein absolut positiv geprägter Begriff.
00:44:31: Investitionen bringen Arbeitsplätze, die bringen Reichtum, die bringen Wachstum und wenn um staatliche Investition bringen uns eben ganz viel an Daseinsvorsorge, also Sozialstaat usw.
00:44:44: Das das meiner Sicht unterbeleuchtet bleibt, ist dass die Investition nicht so anders will als aus seiner Summe Geld, mehr Geld zu machen und dass das absolut der einzige sozusagen Movens dieser ganzen Bewegung ist.
00:45:01: Es gibt die Unternehmen investieren nur dann eine Summe geld wenn sie erwarten können, dass diese Summe zurückkommt und zwar vermehrt zurück kommt.
00:45:10: und da es so ein bisschen Es ist nicht richtig zutreffend zu sagen, dass die Investition dafür da sein Arbeitsplätze zu schaffen.
00:45:21: Weil vielmehr sind die Arbeitsplätzen damit das Geld der Investoren sich vermehrt.
00:45:28: Also es wird ein bisschen aus meiner Perspektive Konfusion gemacht.
00:45:35: was ist das Ziel?
00:45:37: Was unserer Gesellschaft leider... gesamtgesellschaftliches Ziel verfolgen, was sind die Mittel?
00:45:45: Und da würde ich sagen tatsächlich eine Vermehrung von Wert und Geld ist zentral.
00:45:51: Alle andere Aspekte sind dem untergeordnete oder werden als Mittel zu diesem Zweck genutzt.
00:45:58: Das sind sowohl die Menschen also auch Umwelt, Natur
00:46:01: usw.,
00:46:02: Planet der ja auch für den Profit irgendwie tatsächlich kaputt gemacht.
00:46:10: Wenn man jetzt von staatlicher Investition redet, ist es natürlich auch so.
00:46:14: Der Staat, wenn er eine Brücke baut, erwartet nicht, dass das Geld diese Brücke da reingesteckt hat zurückkommt oder für mehr zurück kommt.
00:46:25: Da verhält sich ein bisschen anders.
00:46:27: und trotzdem, wenn der Staat sich entscheidet, eine Brüche zu bauen, tut ja das auch nicht aus neutraler Atomweise.
00:46:35: Er hat quasi die Brille Kapitalistische der privaten Investition auf und fragt sich, diese Brücke darf ja nützlich sein, dass so viele Waren von Anakpe transportiert werden damit sie verkauft werden können.
00:46:54: Der Staat fragt auch nicht ob die Bürgerinnen jetzt sozusagen das Bedürfnis nach dieser Brücke haben um auf die andere Seite des Sees zu gehen.
00:47:05: Das wäre auch dem Staat sozusagen bisschen zu wenig.
00:47:09: Damit meine ich auch, wenn der Staat als Staat nicht diese Profite macht oder machen muss oder Geld ausgeht mit diesem Zweck auf der Stadt hat aber diese Bille sozusagen und tut Geld da in, wo er dann die Bedingungen quasi verbessern kann für den Erfolg der Kapitalisten.
00:47:35: und somit ist er sozusagen auch Teil von einem System, in dem Menschen und Natur nicht im Vordergrund stehen.
00:47:44: In dem es nicht darum geht sich zusammenzusetzen und gemeinsam zu entscheiden wo eine Brücke warum gebraucht wird und ob das Bau dieser Brücke in Verhältnis steht zum Beispiel die Umwelt da die für die Umwelt daraus entstehen.
00:48:04: Das sind nicht sozusagen die Gründe und die leitende Gedanken, für das was in dieser Gesellschaft passiert.
00:48:16: Er ist es eben der kapitalistische Erfolg, der Erfolg der Privatinvestitionen, der immer auch natürlich in Konkurrenz zu anderen passiert.
00:48:24: also diese Gesellschaft ist eine ganz große Konkurrenzgesellschaften und einen ganz großen Gegeneinander sei es die Beschäftigte, die gegeneinander konkurrieren für Arbeitsplätze.
00:48:35: Die anschauen sie für alle Reichen, sei es sozusagen die Unternehmen, wie gegeneinander konkurrien weil sie immer erfolgreich erfolgreicher als die anderen sein müssen und auch die Staaten konkurieren ja nebeneinander.
00:48:47: Du hast es ja vorhin gesagt, die USA müssen sich jetzt gegen China beraten.
00:48:51: China muss sich gegen die Anderen behaupten in Deutschland muss ich da auch behaupte Und jetzt sozusagen was hat die antifaschistische Wirtschaftspolitik damit zu tun?
00:49:01: Da finde ich, dass die antipaschistsische Wirtschaftspolitik sozusagen in diesem Korsett sozusagen drin bleibt.
00:49:09: Sowohl im Korsette der Investitionen in Sinne der kapitalistischen Investition als auch im Kursett des Standards.
00:49:19: also sie verlässt sozusagen diese ganze Grundlage Nicht die auch die Grundlage dann dieser ganzen Diskussion zu Wachstum und zur Erfolge des Standortes, der Nation.
00:49:37: Das ist ein bisschen was ich kritikwürdig finde zum Teil auch an den Gewerkschrappen, wenn sie eben so argumentieren.
00:50:00: Es gibt zwei Möglichkeiten entweder glaubt man wirklich dass in einer solchen Gesellschaft alle gewinnen können sozusagen das sehr voll eines Standortes nicht der Misserfolg voneinander sein muss.
00:50:19: Wovon ich ausgehe oder wird aus meiner Perspektive nicht genug kritisch interfragt, dass wenn wir die Gewinner sind, sind andere die Verlierer sozusagen und da sozusagen... Ich finde deswegen wirklich mein Punkt ist es braucht für uns Menschen eine andere Orientierung als der Profit.
00:50:51: Es braucht eine Jugabindung von Analogik, die für uns und den Planeten ziemlich destruktiv ist.
00:50:59: Und ich sehe in der antifaschistischen Wirtschaftspolitik keinen überhaupt gar kein sozusagen Brücke nach etwas, was ein bisschen grundlegender dieser System infrage stellt, was sich wie auch zuerst notwendig haltet.
00:51:16: Ich hoffe das war jetzt nicht zu viel!
00:51:20: Ich denke nicht, dass das zu viel war.
00:51:21: Ich habe auch das Gefühl, dass es ein wunderbares Schlusswort eigentlich schon ist für unseren Podcasts.
00:51:30: Weil die letzte Frage inwiefern du aus der antifaschistischen Wirtschaftspolitik einen Praxisbezug für die Gewerkschaften siehst hast du meines Erachtens nach beantwortet weil du die antifascistische Wirtschaftspolitisik dafür kritisierst dass sie der prinzipiellen Geldvermehrungslogik dieser Gesellschaft nichts entgegensetzt.
00:51:55: Und ich denke, das kann man auch ruhig mal stehen lassen ist kontrovers genug.
00:52:01: Es gibt ja die Möglichkeit bei unserem Podcast immer sich zu melden, zu sagen Man sieht etwas anders und dann in die Sendung zu kommen.
00:52:10: Das ist vor allem... Bei dieser Sendung finde ich eine gute Gelegenheit daran nochmal zu erinnern dass das hier die Möglichkeit ist, gewerkschaftliche Debatten zu führen.
00:52:19: Wie halte ich für wichtig?
00:52:20: Ich denke du auch!
00:52:22: Deswegen würde ich jetzt an der Stelle einfach nur die Frage stellen so hören wir mit unserem Podcast immer auf.
00:52:28: gibt es noch etwas was du gerne sagen würdest?
00:52:31: aber der blöde Monarato hat sich gar nicht gefragt.
00:52:34: dann ist jetzt ein guter Moment dass du nochmal einen Schlussstatement loswerden kannst kannst aber auch gerne sagen Du warst schon total zufrieden Dann musst du diesen Spot.
00:52:44: Ich
00:52:46: möchte tatsächlich doch noch etwas zu den Gewerkschaften sagen, weil nicht die Gewerksamkeit sozusagen als immer noch der Akteur wahrscheinlich der einzige Akteure.
00:52:55: Wir in der Gewerkstoff wir beschäftigen sind wahrscheinlich der Einzige Akteuer, der die Macht hat oder hätte diesen ganzen was ich jetzt als Kritikwürdig dargestellt habe etwas entgegenzusetzen Und ich glaube, es ist so ein bisschen unser Verantwortung.
00:53:13: Das müssen wir versuchen.
00:53:16: die antifaschistische Bürstadtpolitik mit der Lachen an Maßnahmen können vielleicht einen Anlass darstellen sozusagen auf diesen Maßnahmen Forderungen zu machen und in einem richtigen Kampf zu gehen, der dann vielleicht eben über diese Forderungen hinausgeht.
00:53:44: So wie natürlich kann man die Gewerkschaft sehr auch kritisieren in diesem Zusammenhang.
00:53:50: es gibt aber auch welche sozusagen jetzt ihr Nein auch deutlich aussprechen.
00:53:55: wenn März und Klittenweil sagen ihr müsst billiger werden für den Standort oder ihr müsst länger arbeiten für den Standort, höre ich auch ein Nein.
00:54:04: Da würde ich mir wünschen dieser Nein wird noch größer und bleibt konsequent.
00:54:11: Und wenn du es erlaubst habe ich ein kurzes Zitat mitgebracht, mit dem ich gerne aufhören würde.
00:54:23: Du kannst es ja immer noch draus streichen oder draus schneiden, wenn es dir nicht gefällt Aber das ist so eine.
00:54:29: Der letzte Teil der Rede von Marx, das kennst du ja bestimmt vor der Internationale Arbeiter-Assoziation.
00:54:36: Das war das Jahr Akzinehundertsechfundsechzig.
00:54:39: Die Rede.
00:54:40: kennt man oder kennt man?
00:54:43: Oder man kennt so wie es sein Titel Lohnpreis und Profit ist, dass das Buch in der Rede erschien wird.
00:54:48: Sondern am Ende seiner Rede, in der es ein ganz was anderes ging, macht er drei Vorschläge für drei Beschlüsse.
00:54:54: Der dritte Vorschlag Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstandes gegen die Gewalttaten des Kapitals.
00:55:09: Sie verfehlen ihren Zweck zum Teil, sobald sie von ihrer Macht einen unsachbemissen Gebrauch machen.
00:55:16: Sie verfählen ihrem Zweck gänzlich, so bald sie sich darauf beschränken, einen Kleinkrieg gegen die Wirkungen des bestehendes System zu führen statt gleichzeitig zu versuchen, es zu ändern.
00:55:31: Statt ihre organisierte Kräfte zu gebrauchen als einen Hebel zur schließlichen Befreiung der Arbeiterklasse das heißt zur entgültigen Abschaffung des Lohnsystems.
00:55:42: also da ist sozusagen die Rolle und genau die Verantwortung der Gewerkschaft würde ich sagen nach wie vor eine ganz große.
00:55:53: Vielen Dank dass du hier warst.
00:55:55: was soll man noch dazu sagen?
00:55:58: Lassen wir Marx wirken.
00:56:00: Vielen Dank, dass du da warst und bis bald!
00:56:05: Ja, danke
00:56:18: dir!
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